Neuigkeiten und Berichte
Hier werden nach und nach Berichte und Neuigkeiten rund um das Projekt veröffentlicht.
Tag 24
09.07.2026
Distanz: 77.158 km, Dauer: 4:25:04
Abfahrt 9:15. 9:15 morgens – es war unbestreitbar ökonomisch richtig, so früh loszufahren. Die Schattenseiten meiner Wahnsinnstat bekümmerten mich nicht im Geringsten. Als jedoch um 7:50 Uhr der Wecker klingelte, bin ich selbst zum Opfer meiner unbestreitbar ökonomisch richtigen Entscheidung geworden. (Zu spät ins Bett gehen – 7:50 ist für eine Aufstehzeit noch legitim, wenn, und ich betone WENN du vor 00:00 ins Bett gegangen bist!!!)Also grob gefasst fahren wir müde, verhungert und verdurstet (ja, ja, wir haben es alle ganz grausam hier).
Gegen 9:15 los, kein Kaffee intus, 15 km über Berge, die kaum zu bezwingen waren. (Nein, Spaß, es war echt sehr chillig und wirklich easy, aber wo ist denn die Spannung, wenn man das auch so schreibt? Also weiter im komplett überspitzten Text.)
Und nach langer, langer Fahrt kommen wir endlich beim Aldi an, der gar kein Aldi ist, weil sich die Österreicher gedacht haben: „Nennen wir den Aldi, der sogar das normale Symbol, also ein A besitzt, Hofer.“ So, Entschuldigung, warum? Was habe ich verpasst? Naja, kann man nichts machen.
Nachdem wir alle unsere Frühstückspause beendet und endlich Kaffee getrunken hatten, ging es weiter, ca. 40 km Richtung Zwentendorf an der Donau oder so.
Und ich kann ja jetzt nur von mir erzählen, weil ich schwierig die Gedanken von anderen lesen kann (auch wenn es echt cool wäre… obwohl, nee, doch lieber nicht).
Aber für mich war es echt cool, weil wir in einem guten, gleichmäßigen Tempo vorangekommen sind. Ich glaube, es gab 2 - 3 Pannen, aber sonst lief alles gut. Ich habe Musik gehört, bin in meinen Gedanken versunken und habe den Wind und das Wetter genossen, während die Zeit wie im Flug verging. Und vom einen auf den anderen Moment waren wir beim zweiten Pausenplatz und haben an einem wunderschönen Platz direkt an der Donau neben einem kleinen Café Mittag gegessen.
Manche Leute sind auch kurz schwimmen gegangen, bevor es weiterging, 20 km dieses Mal. Und es wäre nicht gelogen, wenn ich sage, die Zeit ist schneller vergangen, als es mit Lichtgeschwindigkeit möglich wäre. Wirklich, ich versuche mich daran zu erinnern, wie die Zeit so vergangen ist, aber es geht nicht. Ich war am Pausenplatz und dann auf einmal beim Campingplatz. Das war alles. Es ging einfach so einfach durch – einfach wundervoll.
Und das war tatsächlich der Tag. Wir sind jetzt in Zwentendorf, kochen alle, machen bisschen Pause und sammeln Energie für unser morgiges Abenteuer nach Wien.
Like: Yes, let's go.
Yup, oki, bye.
LG
Laureen, Verfasserin von diesem doch recht verwirrenden Text.